Der Hund will nicht laufen?

Es gibt sehr verschiedene Gründe, warum ein Hund nicht laufen möchte. Gesundheitsprobleme sind ebenso möglich wie "Marotten" oder schlechte Erinnerungen.

Faulheit ist einer der möglichen Gründe, warum ein Hund keinen Schritt machen will - aber kein besonders häufiger. Schließlich ist es drinnen langweilig für einen aktiven Hund. Computer und Fernseher sind langweilig für Hunde. Draußen warten die Abenteuer. Leckerchen und ein mögliches Lieblingsspielzeug, die mitgenommen werden, helfen zu motivieren, wenn tatsächlich Faulheit die Ursache sein sollte.

Neue Strecken mit anderen Untergründen (und anderen Gerüchen) begeistern Hunde normalerweise.

Eine Ausnahme können Welpen sein. Sie kommen oft in die Familie, wenn sie in einer Phase der Entwicklung sind, in der sie "das sichere Nest" noch nicht verlassen möchten. Hier kann das Tragen des Welpen und das "Nach-Hause-laufen-lassen" tatsächlich eine Gewohnheit werden.

Wenn das Problem seit längerem besteht und der Hund früher mehr Spaß am Laufen hatten, dann sollte er gründlich untersucht werden. Dazu gehört eine Fallaufnahme, eine Gangbildanalyse und eine genaue körperliche Untersuchung. Manchmal werden auch weiterführende Untersuchungen nötig.

Sind Schmerzen die Ursache der geringen Bewegungslust, dann können verschiedene Gelenknährstoffe helfen. Vitalstoffe und Heilpflanzen helfen, die Beweglichkeit zu fördern, und Akupunktur und Physiotherapie sind eine sehr gute Schmerztherapie. Sie können auch dann unterstützen und helfen, wenn ein schwacher Kreislauf die Hauptursache sein sollte. Denn es gibt eine eindeutige Verbindung zwischen Schmerzen im Bewegungsapparat und dem Herz-Kreislaufsystem: werden Schmerzen stärker, so wird auch die Herzleistung schwächer. Und wenn auch ein gut eingestelltes Herz schwächer wird, humpeln viele Hunde plötzlich deutlicher.

Schmerzpraxis

für Hunde und Pferde